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Flyer der Miet AG
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rüdiger nüchtern



Anmeldedatum: 06.12.2009
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BeitragVerfasst am: 17.08.2011, 20:43    Titel: Aufruf zur Mietenstopp-Demonstration am 3. September 2011

Aufruf zur Mietenstopp-Demonstration am 3. September 2011

Jetzt reichts! Gegen Mieterhöhung, Verdrängung und Armut

Plakat Mietenstopp-Demonstration 3. September 2011
http://nk44.blogsport.de/2011/07/29/jetzt-reichts/

Die Mieten steigen rasant in Berlin. Für viele Mieterinnen und Mieter sind sie bereits zu hoch. In der ganzen Stadt werden Menschen mit geringem Einkommen aus ihren Wohnungen und ihrer Nachbarschaft verdrängt. Migrantinnen und Migranten trifft es zuerst, aber auch die Rentnerin von nebenan genauso wie den Hartz-IV-Empfänger oder die Alleinerziehenden. Es betrifft uns alle, egal woher wir kommen!

Jetzt ist Wahlkampf. Die Parteien versprechen uns viel, aber wir glauben ihnen kein Wort. In Wahrheit haben sie den Sozialen Wohnungsbau abgeschafft, öffentliches Eigentum wie die Wasserbetriebe verhökert, die städtischen Wohnungsbaugesellschaften verscherbelt oder auf Gewinn getrimmt. Ganz offensichtlich nehmen Politikerinnen und Politiker in Kauf, dass Leute mit kleinem Einkommen aus ihrem Zuhause verdrängt und ihren sozialen Zusammenhängen gerissen werden. Deshalb: Parteien und ihre Symbole haben auf der Demo nichts zu suchen.

Wir nehmen das Problem jetzt selbst in die Hand!

Wir Mieterinnen und Mieter organisieren Stadtteilversammlungen, Kiezspaziergänge und Aktionen. Stadtteilgruppen entstehen gerade stadtweit und rufen jetzt gemeinsam zu dieser Großdemonstration auf. In Initiativen zusammengeschlossene Mieterinnen und Mieter aus allen Stadtteilen und Stadtteilgruppen werden die Demonstration anführen. Ob in Prenzlauer Berg, Zehlendorf, Moabit, Wedding, Schöneberg, Mitte oder Friedrichshain – die Probleme sind bezirksübergreifend. Neukölln, Alt-Treptow und Kreuzberg, durch die die Demonstration führen wird, stehen mit ihren Problemen beispielhaft für die Verdrängungsprozesse in der ganzen Stadt.


Wir wollen den Widerstand der Mieterinnen und Mieter gegen Verdrängung und Mieterhöhungen stärken.
Alle Menschen sollen wohnen können, wo sie wollen. Bezahlbare Wohnungen für alle und überall! Wohnen ist ein Menschenrecht und keine Ware. Wir zahlen unsere Miete nicht für Rendite.

Wir tragen unsere Wut auf die Straße
am 3. September um 14 Uhr ab Hermannplatz

Bringt eure Nachbarinnen und Nachbarn und kurze Beiträge aus euren Stadtteilen mit. Für Menschen, die nicht gut laufen können, sind Wagen zum Sitzen geplant. Zum Austausch wird es ein offenes Mikrophon geben.

Vorbereitungsgruppe: >> Stadtteilinitiative Schillerkiez, AntiGen(Neukölln), Karla Pappel Initiative (Alt-Treptow), Wem gehört Kreuzberg (Graefe-,Chamisso- & Großbeerenkiez), Café Reiche (Reichenberger Kiez), Wrangelkiez-Initiative, Kiezforum Rixdorf, Kampagne gegen Zwangsumzüge, Projekte-Vernetzung in Mitte, Prenzlauer Berg und Wedding, Mieterinitiative Onkel-Tom-Siedlung, Mieter_innen der 23 an die GSW verschenkten Häuser, Kampagne „Steigende Mieten Stoppen!“, Spreepirat_innen << Organisiert in „Stadtvernetzt“;
Avanti- Projekt undogmatische Linke, Antifaschistische Linke Berlin, Andere Zustände Ermöglichen.

Die AG-Mieten im Graefekiez trifft sich jeden
1. Montag im Monat in der Weltküche, Graefestr. 18 um 19 Uhr
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martin breger



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BeitragVerfasst am: 04.09.2011, 09:53    Titel: Dokumentation Kundgebung am 2.9.2011

Pressemitteilung der Mieten Ag im Graefekiez
1. Finanzmarktkrise und Immobilienspekulation führen im Graefekiez zu der Verdrängung von Mietern.
2. Aufruf zur Teilnahme an der Kundgebung im Graefekiez am 2.9. um 17 Uhr in der Böckhstr/Ecke Graefestr.
und der Teilnahme an der Mietenstoppdemonstration am 3.9. 14 Uhr ab Hermannplatz


Berlin-Kreuzberg, 30. 8. 2011, für den 2. September um 17:00 h ruft die Mieten AG im Graefekiez
gemeinsam mit der AG Mieten der Partei DIE LINKE Friedrichshain-Kreuzberg zur Kundgebung an der
Graefestr. 11/Ecke Böckhstr. 13 auf.
Das Haus gehört der dänischen Immobiliengesellschaft Taekker. Der Hauseigner Jörn Taekker will
das Haus mit Hilfe der Bank- und Immobilienconsulting GmbH Ziegert in Eigentumswohnungen verkaufen.
Die Entmietungsspezialisten der Fa. Ziegert sind nicht unbekannt. In der Barbarossastr. 59 hatten sie
für die Fa. Hochtief gearbeitet, in der Dieffenbach 58a und in der Müllenhoffstr. 14 waren bzw. sind sie
noch zugange und jetzt wickeln sie die Geschäfte der Fa. Taekker in der Graefestr. 11/Böhckstr. 13 ab.
Die 29 Wohnungen des Eckhauses Graefe-/Böckhstr. werden zum Preis von 2.800,- Euro bis 3.300 Euro
pro Quadratmeter angeboten.

Berliner Wohnungsmarkt in den Fängen der Finanzmarktkrise

Wie viele andere Firmen geriet auch Taekker, die bereits 2008 in Berlin 200 Liegenschaften mit
3.800 Wohneinheiten besaß, in den Sog der Finanzmarktkrise. Die Pleite der dänischen Roskildebank
riss die Taekker-Gruppe an den Rand des Abgrunds. Ein Konkurs ließ sich nur über ein gerichtliches
Schuldenmoratorium abwenden, in das auch der Berliner Immobilienbesitz einbezogen war.
Durch den Verkauf von Häusern scheint die dänische Tochter die Zahlungsfähigkeit des Mutterkonzerns
wieder herstellen zu wollen. Denn die Muttergesellschaft Taekker Europa APS verzeichnet ein Sinken der
Eigenkapitalqoute von 23 % im Jahre 2008 auf minus 73 % im Jahr 2010. Allein der Wert der Berliner Immobilientochter
wird auf 260 Millionen geschätzt. Der Veröffentlichung einer vertraulichen Schuldnerliste durch Wikileaks ist zu
entnehmen, dass die Taekker Europa APS Kunde der isländischen Kaupthing Bank war, ihre Anlage war als spekulativ eingestuft.
Die Schulden der Kaupthing Bank betrugen das Zehnfache der isländischen Wirtschaftsleistung und trieben die Insel in den Ruin.

Finanzmarktkrise beschleunigt Verdrängung von Mietern aus Kreuzberg
»Da Taekker hier im Kiez und in Kreuzberg einer der größten Eigentümer ist, könnte der Verkauf von Wohneigentum
als Lösung der eigenen Finanzprobleme eine erhebliche Veränderung der Bewohnerstruktur bewirken«, so Martin Breger
von der Mieten AG im Graefekiez. „Taekker bietet im Chamissokiez bereits weitere Eigentumswohnungen an“.
• Wenn Jörn Taekker sein Anlagevermögen optimal versilbern will, um so seinen Firmen in Aarhus wieder auf die Beine
zu helfen, droht in Kreuzberg die nächste Umwandlungswelle von Miet- in Eigentumswohnungen und damit auch eine
Beschleunigung der sozialen Verdrängung. Im Graefekiez läuft der Prozess auf Hochtouren. Die Mieten AG im Graefekiez
fordert den Erhalt der sozialen Mischung des Kiezes durch „Bereitstellung von Wohnraum in kommunaler Hand.“ Wobei öffentliche
Wohnungsbaugesellschaften nicht die Finanzierung des Haushaltsdefizits des Landes Berlin im Auge haben dürfen, sondern
sie müssen bezahlbaren Wohnraum schaffen „Keine Umgehung des Milieuschutzes durch Rauskaufen der MieterInnen,
stattdessen kommunale Belegungsrechte für entmietete Häuser in Milieuschutzgebieten.“
„Durchsetzung von kommunalen Belegungsrechten bei Modernisierung und Neubau“ fordert Martin Breger von der Mieten Ag

im Graefekiez. „Wir brauchen dringend eine Rechtsverordnung des Senats, damit Umwandlungen in Eigentumswohnungen
genehmigungspflichtig werden“, fordert Pascal Meiser, Sprecher der Linkspartei in Kreuzberg. „Stadtentwicklungssenatorin
Ingeborg Junge-Reyer lehnt dies leider seit Jahren ab.“

Die AG-Mieten im Graefekiez trifft sich jeden
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rüdiger nüchtern



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BeitragVerfasst am: 08.09.2011, 10:33    Titel: Demo und danach...

Die Demo war wunderbar,
etwas lang zum laufen,aber viele unterschiedliche Leute und Transparente.
Am Südstern waren keine Leute aus dem Graefekiez und der Zusammenschluß mit den anderen von
"Wem gehört Kreuzberg" fiel recht mager aus. Am Hermannplatz waren dann doch noch viele aus dem
Graefekiez da. So richtig groß wurde die Demo erst nach Beginn in der Sonnenallee und weiter im Kungerkiez.
Ich fand die Zahl von 6000 Leuten angemessen. Es gab sogar ein Graefekiezbanner und viele mit "Kiez wehrt sich" Jacken.

Hier zum nachlesen ein Link zum Gentrification Blog
http://gentrificationblog.wordpress.com/2011/09/07/berlin-steigende-mieten-bleiben-thema/

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martin breger



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BeitragVerfasst am: 23.09.2011, 21:35    Titel: Flyer in den Häusern mit Abgeschlossenheit

Flyer in den Häusern mit Abgeschlossenheit.

Liebe Nachbarinnen, liebe Nachbarn,

Ihnen ist sicherlich aufgefallen, dass immer mehr Häuser in unserem Kiez die Eigentümer wechseln. Mietpreissteigernde, umfangreiche Modernisierungen
gehen meist damit einher. Außerdem werden die Häuser zunehmend in Einzelteile zerlegt und als Eigentumswohnungen verkauft.


Voraussetzung dafür, dass Wohnungen als Eigentumswohnungen verkauft werden können ist die “Abgeschlossenheitsbescheinigung",
die das Bauamt auf Antrag des Eigentümers/Eigentümerin erteilt. Abgeschlossenheit bedeutet, die Wohnung muss alle zugehörigen
Räume hinter einer abzuschließenden Eingangstüre bergen. Wenn z.B. eine Außentoilette zur Wohnung gehört, kann von Abgeschlossenheit
keine Rede sein. Um eine solche Bescheinigung beantragen zu können, muss der/die jeweilige EigentümerIn lediglich eine maßstabsgetreue,
technische Zeichnung einreichen. Die Übereinstimmung zwischen Zeichnung und Realität wird vom Amt nicht überprüft.

Kein Grund zur Panik – aber Zeit zu handeln!
Das Bündnis "Wem gehört Kreuzberg", dem die Mieten AG im Graefekiez angehört, hat durch eine Anfrage beim Bezirksamt erfahren,
dass in den letzten 10 Jahren ungefähr 2.000 solcher Abgeschlossenheitsbescheinigungen in Friedrichshain-Kreuzberg ausgestellt wurden.
Allein im Jahr 2009 waren es 968 im gesamten Bezirk. Auch für Ihr Haus liegt eine solche Abgeschlossenheitsbescheinigung vor. Das ist
kein Grund zur Panik! Allerdings empfehlen wir Ihnen zu handeln!

Was können Sie tun?
Oft vollzieht sich der Eigentümerwechsel ohne Aufsehen, weil die Hausverwaltung die gleiche bleibt. Wie erfahren Sie, wem das Haus
in dem Sie wohnen gehört und wem Sie Miete zahlen?
Das geht ganz einfach. Sie nehmen Einsicht in das Grundbuch. Es kostet nichts. Alles was Sie brauchen ist Ihren Mietvertrag und Ihren
Personalausweis. Das Grundbuchamt finden Sie beim Amtsgericht Kreuzberg in der Möckernstr. 130 barrierefreier Zugang Hallesches Ufer 62.
Die Abwicklung geht schnell und unbürokratisch, ohne lange Wartezeiten.

Teilen Sie der Mieten AG im Graefekiez, Ihre Erkenntnisse und Befürchtungen mit. Engagieren Sie sich gemeinsam mit uns dafür, dass
wir auch in der Zukunft noch bezahlbare Mieten haben und in unserem Kiez leben können.

Die Mieten AG im Graefekiez tritt dafür ein:
die weitere Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen zu stoppen, kostspielige Modernisierungen zu Lasten von Mieter_innen zu
verhindern und gewerbliche Nutzung von Wohnungen z.B. als Ferienwohnung nehmen wir nicht hin. Um steigender Nachfrage nach
Wohnungen zu begegnen, bedarf es wieder mehr kommunalen Wohnraum, statt marktlogischer Mietpreissteigerungen. Menschen mit geringen
– und mittleren Einkommen, genauso wie Hartz IV Empfänger_innen haben das Recht hier zuhause zu sein.
Mitmachen lohnt sich!!!
Keine Vertreibung von Mietern durch:
• Mietenexplosion
• Modernisierung und den danach steigenden Mieten
• Umwandlung in Eigentumswohnungen
• Umwandlung in Ferienwohnungen

Die AG-Mieten im Graefekiez trifft sich jeden
1. Montag im Monat, um 19:00 h in der Weltküche, Graefestr. 18.
Kontakt per E-Mail an mieten-ag@graefe-kiez.de
Oder schicken sie eine E-Mail an die 3 in der Initiative wem gehört kreuzberg zusammengeschlossenen Kieze um die Graefestr., den Großbeerenkiez und den Chamissokiez: Kommunikation@wemgehoertkreuzberg.de
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martin breger



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BeitragVerfasst am: 22.01.2012, 10:51    Titel: 2011 – Das Jahr im Überblick oder Mietersterben im Haifischb

2011 – Das Jahr im Überblick oder Mietersterben im Haifischbecken
Für die Mieten AG im Graefekiez war dieses Jahr bestimmt durch die zunehmenden Konflikte bei der Umwandlung von Wohnraum in Eigentum.
• Mit der Liste der Abgeschlossenheitserklärungen als ersten Schritt der Genehmigung von Eigentumswohnungen haben wir einen wichtigen
Indikator im Kiez erhalten.
• Die beiden Kundgebungen im Kiez waren auch Ausdruck der Sicht auf dieses Geschehen.
• Ferienwohnungen stellen auch bis heute Entzug und Zweckentfremdung von Wohnraum dar.
• Die Mietendemo, an der wir uns beteiligten war in ihrem Erfolg ein Vehikel um an Politik, aber auch um unter MieterInnen ein klares Signal
zur Veränderung zu setzen.

So hat die Graefe 80 bis heute mit einer Fülle von Bedrängnissen der MieterInnen durch die neuen Eigentümer/Innnen zu kämpfen,
die Firma Ziegert betreibt ihr Verkaufsgeschäft von Luxuswohnungen und Ausbauten ungehindert im Kiez weiter,
die Firma Taekker hat großflächig die Friedrichshain-Kreuzberger Häuser vermessen lassen und bietet sie jetzt in Eigentum an. Hier
konnten wir durch mehrere Veranstaltungen die Vernetzung der Taekker MieterInnen anstossen und hoffen eine Initiative über
den Kiez hinaus zu begründen.
Hochtief hat in der Fontanepromenade eines der wenigen Grundstücksflächen mit hochwertigen Eigentumswohnungen bebaut.
Die Baugruppe Urban verwertet inzwischen Teile des Häuser als Ferienwohnungen und zeigt eigentlich in allen Formen das was
im Kiez und der Stadt insgesamt passiert:
die Segregation (Trennung) in Arm und Reich.

Wohnungsnot

Ein verengter Mietwohnungsmarkt führt bei Neuvermietungen zu einer völligen Missachtung des Berliner Mietspiegels – er gilt hier
schlicht weg nicht mehr. Nur bei Mieten im Bestand kann der Mietspiegel sich als Orientierung noch ausweisen – jedoch dies ist häufig
durch die schon bei früheren Neuvermietung erzielten Mieten durchbrochen. Es gilt hier den Widerstand der MieterInnen im Bestand
zu organisieren.
Modernisierungen nach Standard mit Grundrißveränderungen zu Gunsten großer Wohnungen treiben viele MieterInnen aus dem Kiez.
Gleichzeitig wird der Bestand kleiner und damit die vom Einkommen erreichbaren Wohnungen immer mehr reduziert. Die Ferienwohnungen
sind für manche MieterInnen immer auch Teil der Finanzierung ihrer Unterkunftskosten gewesen Allerdings die zunehmende Anzahl und die
kommerzielle Ausrichtung entzieht dem Wohnungsmarkt immer mehr Wohnraum. Das Wort Wohnungsnot ist wieder angebracht.
Mit dem Druck auf dem Wohnungsmarkt erleben wir wieder lange Schlangen bei Wohnungsbesichtigungen und es kommt auch wieder
zu Diskriminierungseffekten für bestimmte Bevölkerungsgruppen. Hier hatte das Nachbarschaftshaus Urbanstrasse eine bedenkenswerte
Veranstaltung gehabt.
Die Düttmann Siedlung am südlichen Rand des Graefekiezes wird bis 2014 den Abbau der Förderung nach dem ersten Förderungsweg und
der Anschlußförderung erleben.
Hier wird in großer Anzahl Verdrängung stattfinden, da danach die volle Kostenmiete gefordert werden kann. Gleichzeitig ist die Beendigung
des Quartiersmangement
für nächstes Jahr angesagt. Die Mieten AG wird sich mit den MieterInnen verbinden.

Mieten AG im Graefekiez
mieten-ag@graefe-kiez.de
schaut auch auf die Seite Taekkerwatch:
http://taekkerwatch.plutz.net/index.php/Hauptseite
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martin breger



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Beiträge: 95
Wohnort: graefestr




BeitragVerfasst am: 02.02.2012, 22:45    Titel: Großer Ratschlag in der Passionskirche

Großer Ratschlag in der
Passionskirche am Marheinekeplatz
Dienstag, 7. Februar 2012
19.00 Uhr
KREUZBERG: MIETERSTERBEN IM HAIFISCHBECKEN !

Die dubiosen Methoden der Immobilien-Haie und Hausverwaltungen bei der Verdrängung angestammter Bewohner
und wie wir ihnen begegnen können. Infos und Aufruf zu konkreten Aktionen u. Häuservernetzungen!
Veranstalter: Dreigroschen e.V. – Verein zur Förderung solidarischer Strukturen; Initiative „Wem gehört Kreuzberg?“; Mieten AG im Graefekiez; Kreuzberger Horn / Großbeerenkiez; Chamissokiez
Kontakt: kontakt@dreigroschen-verein.de mieten-ag@graefe-kiez.de info@wemgehoertkreuzberg.de www.wemgehoertkreuzberg.de
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