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Mietenpolitik und Stadtentwicklung
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martin breger



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BeitragVerfasst am: 20.10.2010, 22:12    Titel: Stellungnahme zum Berliner Wohnraumgesetz

Stellungnahme zum Berliner Wohnraumgesetz

Ab Januar 2011 soll ein ein neues Wohnraumgestz durch den Berliner Senat verabschiedet werden - und jetzt soll endlich
etwas gegen die Verdrängung der Mieter aus ihren anschlußgeförderten Wohnungen passieren, sowie der Verdrängung und
Zweckentfrendung von Wohnraum etwas geschehen, Hier eine nähere Betrachtung durch das Bündnis Mietenstopp:

Die SPD-​ge­führ­te Se­nats­ver­wal­tung für Stadt­ent­wick­lung hat im Hin­blick auf die Ab­ge­ord­ne­ten­haus­wah­len im kom­men­den Jahr
den Ent­wurf eines „Ge­set­zes über den So­zia­len Woh­nungs­bau in Ber­lin“ vor­ge­legt, zu dem sie am 20. Ok­to­ber die Ver­bän­de
an­hö­ren will. Die Se­nats­ver­wal­tung will den Ein­druck ver­mit­teln, sie küm­me­re sich um das Pro­blem. Ein Se­nats­spre­cher be­haup­te­te,
„das Ziel dabei sei, die Mie­ter mög­lichst rasch zu ent­las­ten“, und Se­na­to­rin Jun­ge-​Rey­er dik­tier­te den Jour­na­list/innen in die Feder,
man wolle „dau­er­haft trag­ba­re Mie­ten“ im So­zia­len Woh­nungs­bau si­chern.

Diese Dar­stel­lung ist ir­re­füh­rend und lenkt vom tat­säch­li­chen In­halt des Ge­set­zes ab.

Das Bünd­nis „Stei­gen­de Mie­ten stop­pen!“ lehnt den Ge­set­zes­ent­wurf ab: Er ist ein Skan­dal!
Statt „Ge­setz über den So­zia­len Woh­nungs­bau“ soll­te er zu­tref­fen­der „Ge­setz zur be­schleu­nig­ten Ab­schaf­fung des so­zia­len
Woh­nungs­baus“ hei­ßen.

* Der vom Senat vor­ge­leg­te Vor­schlag bie­tet keine Lö­sung der jetzt be­ste­hen­den Pro­ble­me am Woh­nungs­markt für die
ein­kom­mens­schwa­chen Mie­ter/innen.
* Der Ge­setz­ent­wurf igno­riert voll­stän­dig die dra­ma­ti­sche Si­tua­ti­on der dem Kos­ten­mie­ten­sys­tem schutz­los aus­ge­lie­fer­ten
Mie­ter/innen in So­zi­al­woh­nun­gen, die keine An­schluss­för­de­rung mehr er­hal­ten haben (siehe z.B. Fan­ny-​Hen­sel-​Sied­lung).
* Es ist kein Neu­bau von So­zi­al­woh­nun­gen vor­ge­se­hen, um den Man­gel an güns­ti­gen Woh­nun­gen zu be­he­ben.
* Sein Ziel ist viel­mehr die Über­füh­rung be­ste­hen­der So­zi­al­woh­nun­gen in den frei­en Woh­nungs­markt, der An­ge­bot und Nach­fra­ge
ge­horcht. Mög­lichst viele der oh­ne­hin nicht mehr sehr zahl­rei­chen So­zi­al­woh­nun­gen sol­len aus der Be­le­gungs-​ und Miet­bin­dung ent­las­sen wer­den.
* Im Vor­der­grund ste­hen die Pro­fit­in­ter­es­sen der Haus­ei­gen­tü­mer und Woh­nungs­bau­ge­sell­schaf­ten. Das In­ter­es­se der Mehr­zahl
der Ber­li­ner/innen an be­zahl­ba­rem Wohn­raum bleibt auf der Stre­cke.

siehe auch:
http://mietenstopp.blogsport.de/images/StellungnahmeWohnraumG.pdf
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martin breger



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BeitragVerfasst am: 03.03.2011, 23:18    Titel: Nachricht der Sozialmieter

Sozialer Wohnungsbau und Wegfall der Anschlußförderung
Folgender Aufruf erreichte uns vom
berliner bündnis sozialmieter.de
Zur Info zwei links:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/sozialmieter-muessen-draufzahlen-oder-ausziehen/1805326.html
und
http://www.tagesspiegel.de/berlin/900-euro-mehr-miete/3893258.html


Mieterinnen und Mieter Berlin, den 2. März 2011
in der Kochstraße 16-25
10969 Berlin


An den
Regierenden Bürgermeister von Berlin
Jüdenstr. 1
10178 Berlin
! EILT SEHR !

Dringende Petition an den
Regierenden Bürgermeister von Berlin


Sehr geehrter Herr Wowereit,

wir wenden uns an Sie in allerhöchster Not. Bis morgen, den 03.03.11, müssen wir uns entschieden haben, ob wir die Mieterhöhungen
- je nach ethnischer Herkunft - bis zu 900 Euro monatlich annehmen oder aber unsere Mietverträge kündigen. Nur wenn wir jetzt kündigen,
tritt die Mieterhöhung nicht in Kraft. Dann könnten wir zwar sicher der Schuldenfalle entgehen, doch müssten wir bis Ende nächsten
Monats ausgezogen sein.

Dies ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit! Nach Recherchen des berliner bündnisses sozialmieter.de hat die Investitionsbank Berlin
die Löschungsbewilligung für die im Grundbuch eingetragenen Grundschulden bereits erteilt. Von uns Mieterinnen und Mietern wird aber
dennoch verlangt, für die Bereitstellung von Finanzmitteln aufzukommen, für die es allenfalls eine Restlaufzeit von wenigen Wochen gibt.
Wir sollen also Jahr für Jahr 237.075,82 € an Zinsen für Hypothekenkredite bezahlen, obwohl diese Kredite gerade gelöscht werden.

Es kann doch nicht sein, dass wir unsere Wohnungen nur deshalb verlieren sollen, weil wir nicht im Stande sind für Kosten aufzukommen,
die gar nicht mehr existieren. Im „Gesetz zur Sicherung der Zweckbestimmung von Sozialwohnungen“ (§ 8 WoBindG) heißt es schließlich,
dass die Miete nicht höher sein darf „als zur Deckung der laufenden Aufwendungen erforderlich ist (Kostenmiete)“.

Wir bitten Sie eindringlich, sofort einzuschreiten und diese rechtswidrigen Luftbuchungen umgehend zu stoppen. Bitte unterbinden Sie
diese bösen Buchungstricks zu unseren Lasten. Bitte ersparen Sie uns jahrelange Auseinandersetzungen vor Gericht. Bitte sorgen Sie dafür,
dass wir nicht unsere Existenz aufs Spiel setzen müssen, um zu unserem Recht zu kommen.

Nach den regulären Vorschriften der von Ihnen und Ihren Senatoren verabschiedeten Härtefallregelung (Mietausgleichsvorschrift 2007)
wird uns kein einziger Cent Unterstützung zuteil. Und dies nur, weil die Mieterhöhung nicht schon früher eingetreten ist.

Bis zur Verabschiedung eines Gesetzes, das diese ohnehin verbotenen Luftbuchungen ein für allemal unmöglich macht, könnten Sie
von der Ausnahmeregelung des § 15, Absatz 3 der Mietausgleichsvorschrift 2007 Gebrauch machen und uns sofortige Hilfe
zukommen lassen. Bitte zögern Sie nicht!

Mit freundlichen Grüßen
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rüdiger nüchtern



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BeitragVerfasst am: 06.03.2011, 12:08    Titel: So haben wir das nicht gemeint

Andrej Holm hat in Wien einen schönen Vortrag zur sozialwissenschaftlichen Erklärung des Begriffs "Gentrifizierung" gehalten. Sehr zu empfehlen!
Titel: So haben wir das nicht gemeint – Gentrification, Protest und Subkultur
Link:
http://ichmachpolitik.at/embed_q_id/1068

Aktuelles auch auf:
http://mietenstopp.blogsport.de/
Die AG-Mieten trifft sich wieder am: Jeden ersten Montag im Monat um 19 Uhr im Kiezbüro in der Dieffenbachstr. 40 .
mieten-ag@graefe-kiez.de
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martin breger



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BeitragVerfasst am: 14.04.2011, 13:01    Titel: Vorsicht Wohnungsnot!

Tageskonferenz am 16. April 2011
„Vorsicht Wohnungsnot!“

Die Politik hat versagt!
– Welche außerparlamentarische Gegenbewegung brauchen wir?

Regelmäßig beschäftigt sich das MieterEcho mit dem Geschehen auf dem Berliner Wohnungsmarkt und weist dabei schon seit Jahren auf die Verknappung in verschiedenen Wohnungsmarktsegmenten hin. Unter rot-roter Regierungsverantwortung verzichtete das Land Berlin nicht nur auf die Förderung des sozialen Wohnungsbaus, sondern hat sich überhaupt von jeglicher Wohnungspolitik verabschiedet. Zunächst dienten die leeren Haushaltskassen der Legitimierung des großen Ausverkaufs öffentlicher (Wohnungsbau-)­ Unternehmen, um derzeit als Begründung einer angeblich alternativlosen Sparpolitik herzuhalten.

Das offenkundige Versagen der Politik, welches eine Wohnungsnot absehbar werden lässt, ist nicht mehr länger hinzunehmen. Deshalb veranstaltet die Redaktion des MieterEcho gemeinsam mit Initiativen und engagierten Bürger/innen eine Konferenz:

Sonnabend, dem 16. April 2011
Leuschnersaal des DGB Hauses
Keithstraße 1/3, 10787 Berlin
(Schöneberg, Nähe Wittenbergplatz)
Beginn: 10:30 Uhr – Ende: ca. 18:00 Uhr


Das Programm unter diesem Link:
http://www.bmgev.de/politik/konferenz/programm.html
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martin breger



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BeitragVerfasst am: 22.07.2011, 09:27    Titel: Verdrängung aus den Kiezen stoppen!

Verdrängung aus den Kiezen
stoppen! – Aber wie?

In Kreuzberg steigen die Mieten, Wohnungen werden luxusmodernisiert
und Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt. Der
soziale Wohnungsbau funktioniert immer weniger.
Gemeinsam mit Betroffenen wollen wir diskutieren, was zu tun ist.
Wie muss das geplante Wohnraumgesetz verändert werden? Hilft der
Milieuschutz? Wie kann man sich wehren?
Dienstag, 07. Juni 2011, ab 18.30 Uhr
Nachbarschaftshaus Urbanstraße
Urbanstraße 21, 10961 Berlin (barrierefreier Zugang)
Diskussion mit:
Martin Breger, Mieten-AG im Graefe-Kiez
Uwe Doering, wohnungspolitischer Sprecher der Linksfraktion
im Berliner Abgeordnetenhaus
Lothar Jösting-Schüßler, Vorsitzender der Linksfraktion in
Friedrichshain-Kreuzberg
Sebastian Jung, Sprecher des Berliner Bündnis Sozialmieter
Reiner Wild, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins

Veranstaltet durch die Partei DIE LINKE
und die Linksfraktion in der BVV
Friedrichshain-Kreuzberg
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rüdiger nüchtern



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BeitragVerfasst am: 22.07.2011, 09:38    Titel: Treffen der SPD Südstern

Treffen der SPD Südstern
"Die Mieten in Berlin steigen weiter. Das zeigt deutlich der aktuelle Mietspiegel, den der Senat vor
wenigen Tagen veröffentlicht hat. Über die Entwicklung im Graefekiez hat die SPD Südstern am
Dienstagabend 14.7.11 mit Martin Breger von der Mieten AG diskutiert......"weiter auf folgendem Link:
http://www.bjoern-eggert.de/2011/06/14/vermietet-und-verkauft/

Aktuelles auch auf:
http://mietenstopp.blogsport.de/
Die AG-Mieten trifft sich wieder am: Jeden ersten Montag im Monat um 19 Uhr im Kiezbüro in der Dieffenbachstr. 40 .
mieten-ag@graefe-kiez.de
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martin breger



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BeitragVerfasst am: 23.07.2011, 10:09    Titel: Graefe-Kiez wehrt sich gegen Ausgrenzung

MieterEcho online – 11.07.2011
Graefe-Kiez wehrt sich gegen Ausgrenzung

Im Kreuzberger Graefe-Kiez protestiert eine Initiative gegen die Wohnungspolitik des rot-roten Senates.
Artikel von Christian Linde
http://www.bmgev.de/mieterecho/mieterecho-online/graefe-kiez.html
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rüdiger nüchtern



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BeitragVerfasst am: 23.07.2011, 10:27    Titel: Die Stadt als Hotel

In der Juli Ausgabe des MieterEcho ist folgender Artikel veröffentlicht. In dem Artikel wird versucht
die Problematik der Tourismusentwicklung und ihre Auswirkung in den Kiezen darzustellen.

Die Stadt als Hotel
Günstige Mietwohnungen verschwinden, die Gentrifizierung nimmt zu

von Laura Berner und Stefan Hernádi.

Zum weiterlesen hier der Link:
http://www.bmgev.de/mieterecho/archiv/2011/detailansicht/article/die-stadt-als-hotel.html

Aktuelles auch auf:
http://mietenstopp.blogsport.de/
Die AG-Mieten trifft sich wieder am: Jeden ersten Montag im Monat um 19 Uhr in der Weltküche, Graefestr.18.
mieten-ag@graefe-kiez.de
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martin breger



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BeitragVerfasst am: 09.08.2011, 15:30    Titel: 17 Quartiere für Hartz-IV-Empfänger

Unter der Überschrift:
"17 Quartiere für Hartz-IV-Empfänger"
erschien am 6.8.11 im Neuen Deutschland ein Interview von Bernd Kammer, in dem die Lage der sozialen Mischung
im Graefekiez erfragt wurde.
Auf die Frage"Was müsste Berlin tun?"hier die Antwort: "Dafür sorgen, dass mehr kommunaler Wohnraum
geschaffen wird, egal ob durch Neubau oder Ankauf, der dann den Einkommensschwächeren zur Verfügung
gestellt werden kann. Bei Modernisierungen müssten Mieter ein Mitspracherecht haben. Es kann nicht sein,
dass sie über die Modernisierung aus ihrer Wohnung gedrängt werden. Das ist natürlich Bundesrecht. Aber
der Senat muss endlich die Zweckentfremdung von Wohnraum und seine Umwandlung in Eigentum stoppen".
Hier den Link zum ganzen Artikel:
http://www.neues-deutschland.de/artikel/203862.17-quartiere-fuer-hartz-iv-empfaenger.html

Die AG-Mieten trifft sich wieder am: Jeden ersten Montag im Monat um 19 Uhr in der Weltküche, Graefestr.18.
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BeitragVerfasst am: 10.08.2011, 08:32    Titel: Ferienwohnungen gegen Mietraum?

Ferienwohnungen gegen Mietraum?
Auch das klassische Magazin der Berliner Schwulen und Lesben Bewegung Siegessäule hat das Thema
Ferienwohnungen im Graefekiez behandelt. unter dem Titel "Ferienwohnungen gegen Mietraum?" hat
Christian Mentz einen Artikel geschrieben:
"Das Geschäft mit Ferienwohnungen boomt – auch Schwule und Lesben nutzen die Unterkünfte gerne – und
bieten sie an. Leidet der Wohnungsmarkt?..."
mehr unter dem Link:
http://www.siegessaeule.de/queer-berlin/ferienwohnungen-gegen-mietraum.html

Die AG-Mieten im Graefekiez trifft sich jeden
1. Montag im Monat in der Weltküche, Graefestr. 18 um 19 Uhr
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martin breger



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BeitragVerfasst am: 22.08.2011, 10:13    Titel: BerlinAppell zur Wohnungspolitik

Bisher ist das Problem der Begrenzung der steigenden Mieten bei Neuvermietungen ein zentrales Problem auf Länderebene -
Entscheidungen hierzu werden von allen Parteien auf die Bundesebene verlagert. Es fehlt ein Mittel zur Begrenzung der
Mietpreissteigerungen - kann man durch Milieuschutz und Wohnraummangel die Umwandlung in Eigentum auf städtischer
Ebene verringern, so fehlt bisher ein adäquates Mittel um die enormen Mietsteigerungen bei Neuvermietungen zu kappen.
Hier wurde als Vorschlag ein altes Mittel für eine städtische Regulation bzw. Regulation auf Länderebene wieder aufgegriffen: die Wuchermiete.

BerlinAppell zur Wohnungspolitik
http://berlinappell.blogsport.de/

Liebe Engagierte, Interessierte, liebe Mieterinnen und Mieter!

Die Mietenwillkür und Zweckentfremdung von Wohnraum in Berlin geht so nicht mehr weiter! Deshalb will der BerlinAppell als Sofortmaßnahme erreichen:
Die vorhandenen Gesetze zum Verbot der Mietpreisüberhöhung und Mietwucher müssen endlich wieder anwendbar werden!
Ein Beispiel aus Frankfurt/Main zeigt, dass dies nichts ungewöhnliches ist: http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=4738897
Bitte verbreitet und unterstützt den Aufruf! Insbesondere die Ankündigung einer Anzeigenwelle von Mietpreisüberhöhungen beim Amt für Wohnungsaufsicht
oder einer Musterklage wird sehr großen politischen Druck aufbauen!

http://berlinappell.blogsport.de/
Kontakt: berlinappell@gmx.de

Die AG-Mieten im Graefekiez trifft sich jeden
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rüdiger nüchtern



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BeitragVerfasst am: 21.09.2011, 12:24    Titel: Nachlese der Wahlen in Berlin

Nachlese der Wahlen in Berlin
Andrej Holm hat auf dem Gentrification Blog
http://gentrificationblog.wordpress.com/2011/09/19/berlin-linke-metropolenpolitik-im-buchformat/#more-3217
seine Kritik an der Rot Roten Wohnungspolitik mit der Vorstellung eines Sammelbandes "Linke Metropolenpolitik.
Erfahrungen und Perspektiven am Beispiel Berlin"
bekräftigt.
Interessant und sehr gut ist auf dem Blog auch der Hinweis auf eine Rezension des Bandes im Vorwärts der SPD von
Daniel Schneider - ich glaube dies ist wohl eine sehr gute Zusammenfassung von 10 Jahren Rot-Roten Desasters in der Wohnungspolitik in Berlin.
http://www.vorwaerts.de/trackback/13244

Die AG-Mieten im Graefekiez trifft sich jeden
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martin breger



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BeitragVerfasst am: 22.01.2012, 10:42    Titel: 2011 –Der Überblick oder Mietersterben im Haifischbecken

2011 – Das Jahr im Überblick oder Mietersterben im Haifischbecken
Für die Mieten AG im Graefekiez war dieses Jahr bestimmt durch die zunehmenden Konflikte bei der Umwandlung von Wohnraum in Eigentum.
• Mit der Liste der Abgeschlossenheitserklärungen als ersten Schritt der Genehmigung von Eigentumswohnungen haben wir einen wichtigen
Indikator im Kiez erhalten.
• Die beiden Kundgebungen im Kiez waren auch Ausdruck der Sicht auf dieses Geschehen.
• Ferienwohnungen stellen auch bis heute Entzug und Zweckentfremdung von Wohnraum dar.
• Die Mietendemo, an der wir uns beteiligten war in ihrem Erfolg ein Vehikel um an Politik, aber auch um unter MieterInnen ein klares Signal
zur Veränderung zu setzen.

So hat die Graefe 80 bis heute mit einer Fülle von Bedrängnissen der MieterInnen durch die neuen Eigentümer/Innnen zu kämpfen,
die Firma Ziegert betreibt ihr Verkaufsgeschäft von Luxuswohnungen und Ausbauten ungehindert im Kiez weiter,
die Firma Taekker hat großflächig die Friedrichshain-Kreuzberger Häuser vermessen lassen und bietet sie jetzt in Eigentum an. Hier
konnten wir durch mehrere Veranstaltungen die Vernetzung der Taekker MieterInnen anstossen und hoffen eine Initiative über
den Kiez hinaus zu begründen.
Hochtief hat in der Fontanepromenade eines der wenigen Grundstücksflächen mit hochwertigen Eigentumswohnungen bebaut.
Die Baugruppe Urban verwertet inzwischen Teile des Häuser als Ferienwohnungen und zeigt eigentlich in allen Formen das was
im Kiez und der Stadt insgesamt passiert:
die Segregation (Trennung) in Arm und Reich.

Wohnungsnot
Ein verengter Mietwohnungsmarkt führt bei Neuvermietungen zu einer völligen Missachtung des Berliner Mietspiegels – er gilt hier
schlicht weg nicht mehr. Nur bei Mieten im Bestand kann der Mietspiegel sich als Orientierung noch ausweisen – jedoch dies ist häufig
durch die schon bei früheren Neuvermietung erzielten Mieten durchbrochen. Es gilt hier den Widerstand der MieterInnen im Bestand
zu organisieren.
Modernisierungen nach Standard mit Grundrißveränderungen zu Gunsten großer Wohnungen treiben viele MieterInnen aus dem Kiez.
Gleichzeitig wird der Bestand kleiner und damit die vom Einkommen erreichbaren Wohnungen immer mehr reduziert. Die Ferienwohnungen
sind für manche MieterInnen immer auch Teil der Finanzierung ihrer Unterkunftskosten gewesen Allerdings die zunehmende Anzahl und die
kommerzielle Ausrichtung entzieht dem Wohnungsmarkt immer mehr Wohnraum. Das Wort Wohnungsnot ist wieder angebracht.
Mit dem Druck auf dem Wohnungsmarkt erleben wir wieder lange Schlangen bei Wohnungsbesichtigungen und es kommt auch wieder
zu Diskriminierungseffekten für bestimmte Bevölkerungsgruppen. Hier hatte das Nachbarschaftshaus Urbanstrasse eine bedenkenswerte
Veranstaltung gehabt.
Die Düttmann Siedlung am südlichen Rand des Graefekiezes wird bis 2014 den Abbau der Förderung nach dem ersten Förderungsweg und
der Anschlußförderung erleben.
Hier wird in großer Anzahl Verdrängung stattfinden, da danach die volle Kostenmiete gefordert werden kann. Gleichzeitig ist die Beendigung
des Quartiersmangement
für nächstes Jahr angesagt. Die Mieten AG wird sich mit den MieterInnen verbinden.

Mieten AG im Graefekiez
mieten-ag@graefe-kiez.de
schaut auch auf die Seite Taekkerwatch:
http://taekkerwatch.plutz.net/index.php/Hauptseite
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